8 Tipps gegen Eifersucht

Konkrete Tipps gegen Eifersucht​

Diese Tipps helfen gegen Eifersucht

Eifersucht ist der  Beziehungskiller schlechthin. Diese konkreten Tipps helfen dir, deine Eifersucht besser in den Griff zu bekommen.

Tipps gegen Eifersucht helfen, seine Eifersucht in den Griff zu kriegen.

Wenn du oft eifersüchtig auf deinen Partner bist, heißt das noch lange nicht, dass du deine Eifersucht sofort bekämpfen musst.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, wo du mit deiner Eifersucht stehst. Mach dafür einen Eifersucht-Test, der deine Positionen hinsichtlich der Aspekte Verlustangst, Selbstwertgefühle, Kontrollsucht u.a. feststellt. Du erfährst, ob eine milde Form der Eifersucht vorliegt oder ob deine Eifersucht bereits krankhaft ist und du die in den Griff kriegen solltest. Beim Othello-Syndrom ist allerdings professionelle Hilfe notwendig.

Mit den folgenden Tipps gegen Eifersucht lernst dein eifersüchtiges Verhalten besser kennen und effektiver vorzubeugen:

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Tipp #1 - Führe Tagebuch

Wenn du deine Eifersucht in den Griff kriegen willst, solltest du eine Art Tagebuch führen. Darin notierst du, was dir zum Thema Eifersucht einfällt: All deine Gefühle, deine Gedanken über dich und deinen Partner. Oder schreib auf, was dich am Verhalten deines Partners eifersüchtig macht.

Auf diesem Wege kannst du allmähnlich den Ursachen auf den Grund gehen. So erfährst du auch, welche Glaubenssätze deine Eifersucht befeuern.

Das Hinterfragen seiner Glaubenssätze ist eine ganz zentrale Methode, um seine Eifersucht zu bekämpfen.

Notiere deine Vermutungen über die Untreue deines Partners. Oder beschreibe dein Kontrollverhalten – auch, wenn es dir peinlich ist.

Formuliere deine Gefühle von Vernachlässigung und fehlendem Vertrauen. Dein Bedürfnis nach mehr Austausch.

Im besten Fall schreibe unkontrolliert drauf los. Achte nicht auf Rechtschreibung oder den richtigen Satzbau. Und achte darauf, dass kein Mensch außer dir deine Texte lesen kann. Wenn du sonst niemanden hast, vertraue dich deinem Tagebuch an.

Erlaube dir, undiplomatisch über das zu schimpfen, was dich verletzt und gekränkt.

Unterdrücken verstärkt nur deine Eifersucht.

Gedankenschleifen

Solange du all deine Gedanken im Kopf behältst, solange lässt sich deine Eifersucht nicht überwinden. Sie blockieren dein Leben in Form von Gedankenschleifen, die dich nicht einschlafen lassen.

Wenn du nachts nicht schlafen kannst, setzt dich an einen Tisch und schreibe auf, was dich beschäftigt.

Allein das schriftliche „Festhalten“ ist ein probates Mittel gegen eifersüchtige Gedanken und Gefühle. Mit dem Schreiben kannst du die Gedankenschleifen loslassen.

Es muss übrigens kein Tagebuch sein. Es darf auch gerne eine „Lose-Blatt-Sammlung“ werden. Hauptsache, du schreibst.

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Tipp #2 - Perspektivwechsel

In einer Beziehung, in der die Eifersucht im Brennpunkt steht, wird wenig über die Eifersucht geredet, aber viel über das Verhalten des Partners, das die Eifersucht auslöst.

Über das, was er falsch macht. Was er zu viel oder zu wenig macht. Über das, was er fühlt und fühlen sollte, während der eifersüchtige Partner „nur“ eifersüchtig ist und hinter der Eifersucht „verschwindet“!

Mein Tipp gegen Eifersucht: Anstatt sie nur zu fühlen und deinem Partner eine Szene zu machen, erforsche, was dich eifersüchtig macht. Es gibt ausreichend Gründe und Ursachen, die in dir liegen und nicht beim Partner. Lerne, dich aus seinen Angelegenheiten rauszuhalten.

Fehlt dir emotionale Nähe und Geborgenheit? Was tust du selbst für eine bessere Beziehung – außer es von deinem Partner einzufordern? Fehlt dir Sicherheit und Geborgenheit. Hast du Angst vor einer Zukunft ohne Partner? Wie steht es um dein Selbstvertrauen?

Wende den Blick von deiner Eifersucht ab und erforsche deine wahren Bedürfnisse. Bei dieser Arbeit hilft dir das Tagebuch weiter.

Stell dich aktiv deinen Bedürfnissen und erforsche sie, sonst wirst du von deiner Eifersucht überfahren.

Solange eine Beziehung prima läuft, werden viele persönliche Schwachstellen kaschiert. Die Eifersucht bringt sie aber ans Licht.

So gesehen sind Schieflage der Beziehung und Eifersucht eine Chance, seine Partnerschaft neu zu gestalten oder zu ordnen. Selbstbestimmter.

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Tipp #3 - Reflektiere dein Verhalten

Mach dir die Ursache deiner Eifersucht bewusst. Das gelingt dir, wenn du dich zunächst in stressfreien Situationen fragst: Was denke ich über die Situation? Was gefällt mir an ihr, was missfällt mir? Wie sieht meine Meinung aus oder wie beurteile ich die Situation?

So lernst du nach und nach deine Glaubenssätze kennen, die deine Eifersucht erzeugen, und kannst sie durch andere positiv wirkende Glaubenssätze ersetzen.

Von der Theorie zur Praxis

Glaubenssätze

Jede Theorie ist grau. Vertiefe dein Wissen und lerne, wie Glaubenssätze im Alltag wirken. Eine praktische Übung.

Jeder eifersüchtige Mensch ist vom Partner geistig sehr absorbiert. Der zieht die ganze Aufmerksamkeit ungewollt auf sich. Viele Gedanken kreisen um ihn. Die Betroffenen fragen sich, wo er steckt und was er gerade (mit wem) macht? Misstrauen ist ein ständiger Begleiter bei eifersüchtigen Personen.

Dieser Tipp gegen Eifersucht zielt darauf ab, den Partner aus der Schusslinie seiner Gedanken zu nehmen. Wechsel die Perspektive und nimm dir die Zeit, dein eigenes Verhalten und deine Gefühle zu reflektieren. Frage dich, welche Bedürfnisse du hast. Das Tagebuch hilft dir dabei.

Weißt du eigentlich, wie dein Verhalten das Verhalten deines Partners beeinflusst? Es ist nicht so, dass nur du auf ihn reagierst, sondern er auch auf dich.

Stell dir die Frage stellen: „Was tue ich, dass sich mein Partner so verhält, wie er sich verhält?“

Zum Beispiel: „Was tue ich, dass mein Partner immer später nach Hause kommt?“ Vielleicht erklärt er es selbst mit zahllosen Überstunden …

Aber wie sorgt dein Verhalten dafür, dass er immer später aus der Arbeit kommt? Deine Antwort könnte lauten: „Es sind meine Eifersuchtsszenen, warum er/sie sich rar macht! Aber er möchte es mir nicht ins Gesicht sagen.“

Oder: „Was tue ich, dass wir keinen Sex mehr haben?“ Vielleicht entdeckst du bei dieser Frage, dass deine Liebe nicht mehr groß ist. Und dass du in gewisser Weise froh bist, keinen Sex mehr zu haben.

Natürlich kannst du darüber Vermutungen anstellen. Am besten fragst du deinen Partner. Kommt ins Gespräch und tauscht euch aus anstatt nur zu vermuten.

Dein Anteil an deiner Eifersucht​

Wie ehrlich kannst du sein, um deinen Anteil an deiner Eifersucht zu hinterfragen? Ohne Ehrlichkeit dir gegenüber wirst du deine Eifersucht nicht wirklich in den Griff bekommen und ständig mit Misstrauen leben müssen.

Wenn dein Partner in deinen Augen allein die Ursache für deine Eifersucht ist, solltest du nicht vergessen, dass es deine Eifersucht ist. Also hat sie auch mit dir zu tun.

Reflektiere nicht nur dein Verhalten, sondern auch deine Gedanken und deine Bedürfnisse. Frage dich beispielsweise: „Was würde ich gerne tun, aber kannst es nicht, weil sich mein Partner ‚falsch‘ verhält?“ Diese Frage hilft dir, deinen Bedürfnissen auf die Schliche zu kommen.

Hinter dem ‚falschen Verhalten‘ deines Partners stecken immer Erwartungen, die mit deinen Bedürfnissen oder Wünschen verbunden sind. Erforsche sie in deinem Tagebuch.

Tipp #4 - Vergleich dich nicht länger

Eine Ursache für Eifersucht ist oft ein fehlendes Selbstwertgefühl, das wir uns in früher Kindheit „eingefangen“ haben.

Zu Beginn der Beziehung, wenn die Liebe groß ist, merken wir nicht, dass der Partner dieses fehlende Selbstvertrauen auffängt. In seinen Augen sind wir die Größten und er pumpt uns quasi voll mit Selbstwertgefühl.

Doch irgendwann lässt diese überdimensionalisierte Wertschätzung nach und wir sind wieder allein mit unserem Selbstwertgefühl, das kaum seinen Namen verdient hat und das uns im Alltag beutelt.

In unserer Verunsicherung vergleichen wir uns mit unseren Mitmenschen – und kommen dabei nicht gut weg. Denn wir vergleichen uns zuallererst mit Menschen, die schöner sind. Die intelligenter sind. Die die bessere Figur haben. Die mehr Geld verdienen.

Der Vergleich mit anderen dient dazu, unser geringes Selbstvertrauen zu bestätigen und eine Opferrolle einzunehmen. So, wie wir sind, sind wir nicht gut genug für unseren Partner. Wir können so gut verstehen, wenn er einen Menschen wie uns verlassen würde.

Doch trotz allem Verständnis für eine mögliche Trennung: wir geraten in Panik. Wir werden eifersüchtig.

Weil wir seit Monaten und Jahren hoffen, dass uns unser Partner irgendwann einmal die Stabilität gibt, die er uns am Anfang unserer Beziehung „versprochen“ hat.

Dieser Tipp gegen Eifersucht gilt auch ganz allgemein fürs Leben: Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen! Wenn dir das schwerfällt, dann vergleiche dich wenigstens nicht länger mit denen, die schöner, fitter und reicher sind. Sondern mit denen, die mehr Falten haben, die bereits nach zehn Schritten schnaufen oder die von der Hand in den Mund leben müssen.

Tipp #5 - Stärke dein Selbstwertgefühl

Gestalte selbst dein Leben so, dass du zufrieden und glücklich bist.
 
Der 5. Tipp gegen Eifersucht lautet: Achte darauf, wo du dich von anderen Menschen abhängig machst und wo du beispielsweise deinen Partner für dein Glück verantwortlich machst.
 
Befreie dich von der Vorstellung, nur andere Menschen könnten dich glücklich machen. Und bezweifel, dass du dein Glück nicht selbst in die Hand nehmen kannst. Schenk dir Schritt für Schritt mehr Vertrauen.
 

Es ist nicht der Job deines Partners, dich glücklich zu machen. Nein, es ist dein Job, wie es die spirituelle Lehrerin Byron Katie formuliert. Woher sollte dein Partner wissen, was dich glücklich macht? Er soll es dir von den Augen ablesen?! Aber kann er das?

Über Männer und Frauen

Solange du der Meinung bist, dass nur dein Partner dich glücklich machen kann, solange wirst du Angst haben, ihn zu verlieren. Krankhafte Eifersucht ist vorprogrammiert.

Gerade eifersüchtige Menschen leben oft in einer Abhängigkeit von ihrem Partner, den sie verantwortlich für ihr Beziehungsglück machen. Er soll ihnen die Wertschätzung geben, die sie bräuchten und die sie als Mensch verdient haben. Die Mehrzahl von uns lebt emotional unterversorgt.

Hemmung vor gesunder Selbstwertschätzung

Einerseits das geflügelte Wort vom Geben und Nehmen. Wer diesen Satz verinnerlicht hat, der rechnet ständig mit und nach: Stimmt die Rechnung zwischen meinem Partner und mir?

Schnell wird er beim stillen Nachrechnen feststellen, dass der Partner nicht ausreichend „liefert“. Viele haben den Eindruck diejenigen zu sein, die ständig reinbuttern, aber nichts zurückzubekommen.

Dem Partner wird vorgeworfen, sich zu egoistisch zu verhalten. Immer nur an sich zu denken. Ein Vorwurf, den der wahrscheinlich entrüstet zurückweist.

Oder wir leiden still vor uns hin und erwarten (seit Jahren), dass der Partner von sich aus mehr gibt. Endlich! Endlich einmal – doch nichts passiert!

Der zweite Punkt, warum es uns so schwerfällt, für uns selbst zu sorgen, ist Angst. Wir wollen nicht in den Verdacht geraten, selbstverliebt zu sein.

Lieber geben wir die Verantwortung für unser Glück an den Partner ab. Soll der sich drum kümmern. Das Leben, heißt es, ist ein Geben und Nehmen. Ja, richtig, aber oft genug ist es ein Verantwortung ab-geben.

Sich selbst loben ist keine Selbstverliebtheit

Wie ist das bei dir? Überkommt dich bei der Vorstellung, dich für die gut gemachten Dinge wertzuschätzen, ein mulmiges Gefühl? Traust du dich, dich vor anderen selbst zu loben?

Was machst du gut? Weißt du das? Und wann hast du dich zuletzt für das geschätzt, was dir gutgetan hat?

Wenn du deine Eifersucht überwinden willst, brauchst du ein intaktes Selbstwertgefühl.

Versuche, dich über diesen gesellschaftlichen Allgemeinplatz des Gebens und Nehmens hinwegzusetzen. Du kannst dich im Stillen loben und keiner muss es mitbekommen. Aber tu’s. Und tu’s ehrlich.

Selbstverliebtheit – um dies zu konkretisieren – beginnt, sobald jemand jeden Realitätsbezug verloren hat. Wenn die menschliche Dimension der Selbstwertschätzung zu einer selbstgefälligen Egomanie ausartet.

Doch von einer solchen Egozentrik sind die meisten von uns weit entfernt.

Was uns eher fehlt ist gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung. Ohne verschämtes Rumgeeiere.

Jede Wertschätzung für deine eigene Sache hilft dir, deine Eifersucht in den Griff zu kriegen

Lobe dich also selbst für Dinge, die du gut gemacht hast oder auf die du stolz sein kannst. Warte nicht darauf, dass dein Partner es für dich macht. Manche Menschen warten ein Leben lang. Vergeblich.

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Tipp #6 - Schaffe Distanz zu deiner Eifersucht

Eifersucht ist kein Gefühl, sondern ein Cocktail verschiedener Gefühle, der mit Wut und Hass und Neid und viel Angst vor einer Trennung verbunden ist. Um nicht in diesen Sumpf extremer Gefühle hineingezogen zu werden, schaffe Distanz zu diesen Gefühlen.

Distanz stellst du her, indem du dich selbst beobachtest und dich fragst:

Wie reagiere ich in Eifersuchts-Situationen? Was genau reagiere ich? Was mache ich?

Was genau hat mein Partner gemacht, dass ich eifersüchtig reagieren „muss“?

Was denke ich über meinen Partner?

Um diese Übung noch effektiver zu machen, begleite dein Handeln wie ein Radioreporter. Rede am besten laut und über dich in der dritten Person. Das schafft sofort Distanz und die beengte Brust wird sofort weit.

Sobald du Distanz zu deiner Eifersucht herstellst, kannst du mit deinem Partner klarer über deine Gefühle und Bedürfnisse reden. Außerdem greifst du ihn nicht mehr mit voller Wucht an.

Tipp #7 – Was brauchst du?

Eifersucht ist ein Signal dafür, dass etwas in der Beziehung fehlt. Viele eifersüchtige Menschen fühlen sich emotional vernachlässigt. Sie haben entweder in der Kindheit oder im Verlauf ihrer Beziehung verlernt, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren.

Um herauszufinden, was dir emotional fehlt, frage dich, wieviel „hochwertige“ Zeit ihr miteinander verbringt, in der ihr euch über eure Bedürfnisse und Wünsche austauscht? Habt ihr intime Gespräche über ihre Bedürfnisse über Liebe, körperliche Berührung und Sex?

Rede über deine Bedürfnisse

Eifersucht ist ein Indiz dafür, dass in der Beziehung etwas fehlt. Dass deine Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit und Zuneigung vom Partner nicht beachtet werden, weil er sie nicht kennt.

In dem Fall lautet die Empfehlung, dich deinem Partner anzuvertrauen und mit ihm darüber reden, was dir fehlt oder was dich verletzt. Wichtig: bleibe beim Gespräch bei dir. Rede über dich und nicht darüber, was dein Partner dir nicht gibt.
Nur wenn dein Partner deine Bedürfnisse und Ängste kennt, kann er darauf reagieren! So könnt ihr gemeinsam die Eifersucht bekämpfen.

Wertschätzung und Anerkennung

Fühlst du dich von deinem Partner genug gesehen und geschätzt? Kannst du dich deinem Partner anvertrauen – deine Gefühle, deine Sorgen und Ängste? Kennst du deine Gefühle und Bedürfnisse? Kannst du sie formulieren. Das Tagebuch eignet sich hervorragend, das herauszufinden.

Nur wenn er deine Gedanken und Sorgen kennst, kann dein Ehepartner reagieren und ihr könnt gemeinsam die Eifersucht überwinden.

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Tipp #8 Eine ganz besondere Beziehung

Um deine Eifersucht zu bekämpfen werde aktiv. Gib deinem Partner gute Gründe, gerne mit dir zusammen zu sein. Zeige deine Zuneigung und zeige, dass eure Beziehung etwas Besonderes ist. Erinnere deinen Partner daran, was euch beide miteinander verbindet.

Wofür bist du dankbar in deiner Beziehung? Erinnere dich und teile es mit deinem Partner. Und achte darauf, dass es nicht als Vorwurf oder Vorschrift ankommt.

Wenn du diese Empfehlungen kontinuierlich übst, kannst du deine Eifersucht erfolgreich bekämpfen. Fang lieber heute als morgen an.

Eigene Interessen entwickeln

Wer sein Lebensglück in erster Linie vom Partner abhängig macht, neigt eher zur Eifersucht als andere. Er hat Angst vor einer Trennung.

Du allein bist für deine Gefühle verantwortlich. Gut so! Denn es bedeutet, dass es in deiner Hand liegt, deine Eifersucht zu bekämpfen.

Suche dein Glück auch außerhalb deiner Beziehung, in anderen Lebensbereichen, im Freundeskreis oder im Beruf. Eigene Interessen, die unabhängig vom Partner gelebt werden, bestärken das Unabhängigkeits- und Selbstwertgefühl.

Eigenständig bleiben

Zweisamkeit ist schön. Unsere glücklichsten Momente sind die mit einem anderen Menschen, den wir lieben. Damit das so bleibt, achte darauf, trotz einer Beziehung eigenständig zu bleiben: Setz dir deine eigenen Ziele und verfolge deine eigenen Interessen. Unabhängig von deinem Partner.

Auf diese Weise erhältst du Anerkennung und Bestätigung auch außerhalb deiner Beziehung. Das stärkt dein Selbstwertgefühl und macht dich weniger anfällig für Eifersucht.

Nimm dir selbst Freiräume und gib diese auch deinem Partner. Natürlich im Vertrauen.

Freiraum lassen​

Ein gesundes Maß an Eifersucht ist normal. Doch wer rund um die Uhr von seiner nagenden Eifersucht beherrscht wird, verliert viel Lebensqualität in seiner Beziehung.

Überlebe dir, in welchen Bereichen du deinen Partner kontrollierst. Entscheide, aus welchem Bereich du dich am leichtesten zurückziehen kannst. Setze es um und sobald dir das gelungen ist, befreie den nächsten Bereich von deiner Kontrolle.

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