Emotionale Nähe herstellen

tiefe Verbundenheit mit dem partner

Emotionale Nähe und glückliche Beziehung

Emotionale Verbundenheit als dynamisches Band zwischen Nähe und Distanz. In einer angstfreien Umgebung ohne Abhängigkeit von seinem Partner ist Platz für wahre Intimität und geistig-spirituelle Bindung.

Emotionale Nähe und Verbundenheit herstellen.

MINI-KURS – 3 Tage, 3 Lektionen

Emotionale Nähe aufbauen

KOSTENLOS und SOFORT starten.

MINI-KURS –

3 Tage, 3 Lektionen

Emotionale Nähe aufbauen

KOSTENLOS und SOFORT starten.

Innige Verbundenheit spüren

Zu Beginn einer Liebesbeziehung ist das Leben wunderbar. Es ist leicht und fließend, das Miteinander wie selbstverständlich. Wir fühlen uns mit dem geliebten Partner emotional und mental verbunden wie mit keinem anderen Menschen.

In dieser Zeit, in der wir das Gefühl haben mit dem geliebten Menschen bis auf alle Ewigkeit verbunden zu sein, ist das Bedürfnis nach Nähe riesig. Vielen kann es nicht eng genug sein.

In den meisten Beziehungen ändert sich das. Die Dynamik zwischen Nähe und Distanz beginnt. Jeder der Partner muss für sich herausfinden, wieviel emotionale Nähe er zulassen kann.

Entweder spielt es sich ein und beide können gut mit dem Hin und Her umgehen, oder aber es wird ein Thema, das die Ehe oder Partnerschaft dauerhaft beherrscht.

powered by Typeform

Ohne einen lebendigen Wechsel zwischen Nähe und Distanz kann es passieren, dass sich die Partner tief verstricken und eine emotionale Abhängigkeit mit dem Partner entsteht.

Während der eine um seine Freiräume kämpft, krallt sich vielleicht der andere am Partner fest. Es beginnt ein Machtkampf, wenn einer der Partner zu abhängig vom anderen ist.

Eine Form des Machtkampfes ist die Eifersucht. Verlustangst und fehlendes Selbstvertrauen machen uns abhängig vom Partner, der genau diese Schwächen ausgleichen soll.

Um eine erfüllte Beziehung leben zu können, muss jeder Partner sich selbst nah sein und sich selbst lieben können.

Keiner kann sich wirklich auf einen Menschen einlassen, wenn er sich selbst ablehnt. Die Liebesbeteuerungen des Partners kommen ihm wie Heuchelei vor. Wenn wir uns selbst nicht für liebenswert halten, dann kann ein Partner noch so sehr dagegenhalten.

Sei nicht nett, sei echt!

Werde echt und authentisch

Emotionale Verbundenheit ist keine Frage ständiger Harmonie, sondern von echter Authentizität.

Einen Weg dorthin beschreibt das Buch  von Kelly Bryson. “Sei nicht nett, sei echt!” ist das Lebensmotto derjenigen, die ein Gleichgewicht zwischen Selbstliebe und Mitgefühl zu anderen suchen. Ein Muss.

Wie lässt sich emotionale Nähe aufbauen?

Vor allem durch Gespräche. Mit Berührung. Umarmung. Indem wir dem Gegenüber mitteilen, was uns bewegt. Indem wir all unsere Gefühle und Wünsche offenlegen. Uns offenbaren ohne die Erwartung, dass der andere mehr macht als zuzuhören.

Unsere Bedürfnisse mitteilen, ohne gleich Lösungen zu erwarten. Auch dem Partner zuhören, ohne ihm gleich für seine Probleme, Sorgen und Ängste mit Lösungen auf die Pelle zu rücken; auch das heißt Nähe herstellen.

Offenheit und Ehrlichkeit

Innige Verbundenheit entsteht, wenn wir uns menschlich und verletzlich zeigen.

Sie entsteht nicht, wenn wir uns verletzt und gekränkt zeigen. Damit erzeugen wir nur Mitleid oder Wut.

Und wenn wir als Zuhörer den anderen in seiner Verletzlichkeit tragen und schützen. Seine Offenheit und sein Vertrauen schätzen.

Wir stellen Nähe her, indem wir dem anderen zuhören, als käme er von einem anderen Stern – voller Verwunderung über dieses einzigartige Wesen. Unser Partner ist nicht von sich aus einzigartig, sondern wird es durch unser vorurteilsfreies Zuhören.

Unser Partner wird erst durch unser ungeteiltes Zuhören einzigartig.

Emotionale Nähe stellen wir her, indem wir uns bannen lassen von Begegnungen, als wäre es unsere letzte. Wenn wir uns selbst loslassen, unser Ego und unsere Rechthaberein, und wenn wir uns nicht mehr wichtig nehmen.

Gratis MINI-KURS “Emotionale Nähe aufbauen”

Sich mit dem Partner verbunden fühlen. Emotionale Nähe spüren und sich erwünscht fühlen.

✔️ KOSTENLOS anmelden

✔️ SOFORT loslegen. 5 Minuten täglich.

✔️ 3 LEKTIONEN an 3 Tagen

Beziehung verbindlich und frei gestalten

Um mit einem Menschen wirklich Nähe herstellen zu können, müssen wir uns ihm angstfrei und aus freien Stücken zuwenden können.

Tiefe emotionale Nähe können wir mit einem Menschen herstellen, wenn wir zu genau demselben Menschen leicht Distanz schaffen können.

Nähe oder Distanz sind in jeder Partnerschaft nur vorübergehende Zustände, die wir als dynamisch vitale Bedürfnissen in eine Partnerschaft mitbringen.

Wer sich nicht in die Angelegenheit des Partners einmischt, kommt leichter mit diesem dynamischen Geschehen zu recht und weiß auch die darin liegende Freiheit zu genießen.

Aus dem Zen-Buddhismus stammt das geflügelte Wort: „frei verbunden“ sein. Im ersten Moment mag es widersprüchlich klingen, weil wir mit Verbundenheit sofort Unfreiheit verbinden. Und gleichzeitig spüren wir, wie richtig es ist.

Wer aber in der Lage ist, sich jederzeit aus freien Stücken auf Nähe einzulassen, der kann auch wieder auf Distanz gehen.

Den Partner ohne Urteil sehen

Um aus freien Stücken zu agieren und zu entscheiden, müssen wir uns auch aus den Verstrickungen mit anderen Personen lösen.

Zu diesen Verstrickungen gehören auch unsere Urteile und Meinungen über unseren Lebensgefährten. Die Glaubenssätze und Klischees, die wir schon seit unserer Kindheit oder Jugend über Männer und Frauen haben, blockieren uns. Lerne, deinem Partner  ohne Urteil zu begegnen.

All unsere Urteile über Menschen oder das Leben verhindern Nähe und auch frei fließende Liebe.

Die unbewussten Erwartungen, die immer wieder als ständige Enttäuschungen hochpoppen, schieben eine Riegel vor jede Bereichtschaft auf Nähe.

Sei dir selbst nah

Wie willst du die Nähe des anderen Menschen spüren, wenn du dir selbst nicht nah sein kannst?

Also fang bei dir an,  mehr partnerschaftliche Nähe herzustellen. Akzeptiere dich, wie du bist. Das Internet ist voll mit Möglichkeiten, Programmen und Selbstlern-Kursen, die dir helfen, mehr Selbstliebe und ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Die Selbstliebe ist der Grundstock für eine Verbundheit in Liebe. Und Nähe zu sich selbst sollte nicht verwechselt werden mit narzisstischer Selbstverliebtheit.

Beginne eine aufregende Reise zu dir selbst. Manchmal ist es eine Art Abstieg in seinen Seelenkeller mit seinen berühmt-berüchtigten Leichen.

Viele Menschen sich ihre Gefühle im Laufe ihres Lebens wegrationalisiert. Dann ist die neuerliche Begegnung mit seinen Empfindungen und Gefühlen quasi eine Nahtod-Erfahrung.

Tiefe Verbundenheit ist innig, aber nicht ewig.

Bei dieser Reise zu dir selbst begegnest du auch muffigen Überzeugungen über Partnerschaft. Überprüfe deine Klischees über Männer und Frauen. Finde einen echten Zugang zu dir und die Welt steht dir offen. Dein Partner wird es dir danken. Na ja – vielleicht, denn nicht jeder Partner geht diesen Weg gerne mit.

Aber einer wird es dir auf alle Fälle danken: du dir selbst!

Freiheit bedeutet nicht Beliebigkeit und keineswegs „Distanz“. Freiheit im Sinne einer Beziehung ist innere Haltung und Stärke.

Wer emotionale Verbundenheit herstellen will, braucht das Vertrauen und die Gelassenheit, dass sie sich einstellt, sobald wir innerlich frei sind.

In einer Partnerschaft passiert das manchmal gegenläufig. Im Vertrauen auf die Richtigkeit der wechselhaften Dynamik einer Beziehung können aber beide Partner damit umgehen.

Klarer Blick, offener Geist

Entscheidend für unser Glück ist die Art und Weise, wie wir durch unsere innere Welt von Gedanken und Gefühlen navigieren.

Entdecke deine Sie Wut oder Angst als Quelle von Energie und Kreativität neu. Das Konzept von Susan David baut auf vier Schlüssel-Komponenten auf.

Was verhindert Nähe?

Verbundenheit in Beziehungen verhindern wir durch das Bedürfnis nach Kontrolle, nach Perfektion und Selbst-Optimierung – geboren aus Angst, nicht geliebt zu werden.

Der Wunsch, die Dinge wirklich perfekt zu machen, stresst und überfordert uns, weil Perfektionismus die Latte ständig höher hängt.

Perfektionismus

Alle, die sich Perfektionismus auf die Fahne geschrieben haben, erleiden die Qualen des Tantalus. Von den Göttern bestraft sollte er auf alle Ewigkeit in einem kleinen Teich stehen und an unstillbarem Durst und Hunger leiden.
 

Sobald er sich bückte, um Wasser zu schöpfen, wich das Wasser zurück. Wenn er nach den Olivenzweigen über ihm griff, wichen die Äste zurück. Tantalus konnte weder seinen Durst noch Hunger stillen.

Wir wollen perfekt schlank sein, perfekt glatte Haut haben. Gebildeter sein. Wir wollen sportlicher sein, mehr Geld haben und es vor allem allen zeigen. Wir wollen mehr reisen oder Urlaub haben, um besser dazustehen und bei unseren Freunden mitreden zu können. Wir wollen die Familienfeste perfekt ausrichten, die Mitarbeiter perfekt führen. Wir wollen perfekt perfekt sein.
 
Gefühle haben dabei nichts verloren.
 
Wer weiß schon, wie der perfekte Zustand aussieht? Für die meisten Menschen ist es nur ein Motivationsanreiz, den sie nach dem Karotten-Prinzip vor sich herhalten. Dieser Möchte-Gern-Anreiz ist gleichzeitig unheilvoll, weil wir uns durch diese Prinzip selbst klein machen. “Verzeiht mir, ich bin nicht perfekt. Aber beim nächsten Mal werde ich es besser machen.”
 
Perfektion ist immer größer als wir es sind.
 
Es ist ein Unterschied, ob man sagt: “Das hätte ich besser machen müssen!” oder “Das hätte ich anders machen können!” Wir machen uns zum Tantalus, sobald wir glauben, dass wir es hätten besser machen können.
 

Perfektion ist ein anderer Ausdruck für Unerreichbarkeit.

Jedes Verlangen, die Dinge perfekt oder perfekter (was für eine Steigerung!) zu machen, geht hervor aus dem Gefühl hervor, dass wir nicht in Ordnung sind.

Mangelndes Selbstwertgefühl

Wir sehnen uns danach, uns zu lieben. Das aber wollen wir uns erst gönnen, wenn wir die Weltreise hinter uns haben oder beruflich besser dastehen. Wenn das nächste Auto schneller fährt. Wenn wir beim nächsten Marathonlauf unter den zehn Besten sind. Wenn die Oberschenkel nicht mehr schwabbeln. Wir besser riechen und einen schöneren Augenaufschlag haben. Wenn das Haar elastisch im Wind liegt.

Die Sehnsucht nach Selbstliebe treibt uns an, uns selbst zu optimieren. Wir vertrösten die hungernde Seele auf die nächste Woche, den nächsten Monat, das nächstes Jahr. Bitte nur noch eine Runde Optimierung.

Es ist paradox. Selbst wenn uns die anderen bewundern für was auch immer: Wir können ihre Bewunderung und Liebe gar nicht wahrnehmen und annehmen, solange wir uns selbst nicht lieben.

Ohne Selbstliebe haben wir kein Gefühl für die Liebe, die uns ein anderer Menschen schenkt. Statt dessen werden wir eifersüchtig.

powered by Typeform

 

Dann halten wir die Wertschätzung und Anerkennung und Liebe für freundliche Täuschungsmanöver. Wer sich selbst nicht liebt, kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, geliebt zu werden. WEr sich selbst nicht fühlt, kann auch die Nähe des Partners nicht fühlen.
 

Die Bewunderung durch andere ist ohnehin ein schlechter Ersatz für Liebe. Die Bewunderung kann Selbstliebe nicht ersetzen.

Unsere Seele braucht keinen optimierten Menschen, sondern braucht uns so wie wir sind. Unsere Seele will keine Maschine lieben, die von anderen bewundert wird.

Perfektionismus hängt die Latte immer höher. Und höher. Und höher.

Seelen lieben Seelen, die unvollkommen sind. Wir sind vollkommen unvollkommen. Wie die Natur. Kein Adler will schärfer sehen, kein Gänseblümchen größer wachsen. Gut ist perfekt genug.

Die Stärke des Menschen ist seine Anpassungsfähigkeit und Flexibiliät. Das ist Fluch uns Segen zugleich. Doch anstatt uns täglich neu und flexibel auf die Überraschungen zu reagieren, quetschen wir uns ins Korsett der Optimierung.

Emotionale Nähe und dyadisches Coping

Nähe in Partnerschaft aufbauen

Liebe macht uns Menschen glücklich, doch sie kann uns genauso unglücklich machen und zu vielen Tränen und Trauer führen.

Wie kann man emotionale Nähe wieder aufbauen? Die Autorin Jasmin Esmaili gibt in ihrem Buch Antworten auf diese Fragen und regt den Leser zum Nachdenken und Handeln an.

Distanzlosigkeit

Sie entsteht, wenn wir nicht klar trennen zwischen deinen und unseren eigenen Angelegenheiten. Wenn wir die Aufgaben, die jeder von uns hat, durcheinander bringen.

Viel zu oft sind wir durch unsere Erwartungen gedanklich in der Angelegenheit anderer Menschen.
 
Mal angenommen, wir wünschen uns von unserem Partner, dass er mehr Zeit mit uns verbringt. Da unser Lebensgefährte aber keine Anstalten macht, von sich aus mehr Zeit mit uns zu verbringen, wird unser Wunsch immer größer.
 

Wie fühlt sich das an? Du wünschst dir zwar mehr gemeinsame Zeit, aber er oder sie will nicht. Am liebsten würdest du den Partner komplett umkrempeln – oder zumindest ein bisschen.

In einem solchen Momenten, in dem du deinem Partner erwartungsvoll gegenüber stehst und ihm mit deiner (dringenden) Bitte näher auf die Pelle rückst: Fühlt es sich nach Nähe oder Distanz an? Fühlst du dich ihm nah?

Distanzlosigkeit entsteht, wenn wir unseren Partner nicht annehmen, wie er ist. Wenn wir ihn mit unseren Erwartungen aufblähen und ihn zu einem Menschen machen, der sich uns verweigert.

Mit unseren Forderungen und inständigen Bitten sind wir distanzlos. Reagiert unser Partner aber nicht, gehen wir frustriert auf Distanz.

Fehlende Selbstverantwortung

Selbstverantwortung setzt voraus, eine Wahl zwischen wenigstens zwei Optionen zu haben. Was die emotionale Nähe betrifft, müssen wir uns entscheiden können, ob wir sie wollen oder nicht wollen.

Wir können uns mit einem Menschen angstfrei verbinden, wenn wir gleichzeitig wissen, dass wir die Verbindung jederzeit wieder lösen können.

Wenn wir Angst haben, uns in emotionaler Verbundenheit mit dem anderen Menschen zu verlieren, lassen wir uns gar nicht erst auf ihn ein.

Genausowenig, wenn wir durch Druck zu Nähe gezwungen werden.

Emotionale Nähe braucht den souveränen Umgang mit Nähe und Distanz, mit Verbindung und Trennung.

Auch wer Angst vor Trennung oder Nähe hat, lässt sich nur ungern auf einen Partner ein.

Erwartungen

Liebe passiert. Wir können sie weder herbei- noch wegzaubern. Nicht wenige verliebte Menschen verbieten sich Gespräche über Erwartungen an ihren Partner. Es könnte etwas ausgesprochen werden, was die Beziehung in Schieflage bringt.

Ohne Gespräche gerät die Beziehung in Schieflage, weil nichts angesprochen wird. Unsere Erwartungen bleiben, auch wenn wir sie nicht aussprechen.

Erwartungen, die der Partner nicht erfüllt, schaffen Frust und Distanz statt emotionale Nähe. Mit geht man mit nicht erfüllten Erwartungen um? Einen spannenden Weg zeigt der MINI-KURS “Mit Enttäuschungen umgehen”.

Die Enttäuschung über unbefriedigte Wünsche und Bedürfnisse ist groß.

Es geht nicht um die Wünsche nach einem neuen Auto oder einer Reise in die Karibik, sondern über beziehungsstiftende Bedürfnisse.

Das Bedürfnis nach Nähe, nach Berührung und Intimität. Nach gutem Sex – aber was ist guter Sex, wenn wir nicht darüber reden? Jeder sieht es anders.

Wer nicht miteinander redet, muss vieles über sich ergehen lassen.

Unsere Erwartungen und Vorstellungen, unsere Bedürfnisse und Urteile haben sich schon früh wie Gäste mit Dauerkarte einquartiert. Und sie bleiben über all unsere Beziehungen hinaus bei uns. Höchste Zeit, sich um sie zu kümmern.

Wer als Paar nicht miteinander redet, muss sich vieles vom Partner gefallen lassen.

Wenn es mit der emotionalen Verbundenheit nicht ohne Gespräch klappt, ergeben sich Männer und Frauen mit hängenden Schultern ihrem Schicksal.

Die einen schweigen, die anderen schreien. Beide verzweifeln und werden gemeinsam alt.

Ob man schreit oder schweigt – auf diese Weise kommt sich kein Paar nah.

Gratis MINI-KURS “Emotionale Nähe aufbauen”

Sich mit dem Partner verbunden fühlen. Emotionale Nähe spüren und sich erwünscht fühlen.

✔️ KOSTENLOS anmelden

✔️ SOFORT loslegen. 5 Minuten täglich.

✔️ 3 LEKTIONEN an 3 Tagen

Was bedeutet Nähe zu sich selbst?

Nähe zu sich selbst bedeutet sich selbst zu spüren: Seine Gefühle wahrzunehmen und zu leben. Seine Bedürfnisse zu fühlen und für ihre Befriedigung zu sorgen. Um seine starken und schwachen Seiten ‘hautnah’ zu erleben.
Und vor allem auch, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen.

Es bedeutet Verständnis für sich selbst zu haben, ohne alles gut zu finden. Aber alles zu akzeptieren in der verständnisvollen Gewissheit, es zur Zeit nicht besser hinzukriegen.

Nähe zu sich bedeutet, seine unzumutbaren Seiten anderen Menschen zuzumuten. Ohne schlechtes Gewissen. Wir sind alle nur Menschen.

Nähe zu sich bedeutet nicht nur von menschlichen Schwächen zu reden, sondern sie zu leben und lieben. Sich anzunehmen.

Nähe zu sich bedeutet Spaß und Freude mit sich selbst zu haben.

Nähe zu uns erleben wir, wenn wir uns lieben für die einfühlsame Weise, wie wir mit unseren Kindern umgehen oder unserem Partner.

Wenn wir unsere kreativen Ideen wertschätzen.

Wenn wir unsere Schattenseiten annehmen: unsere Lügen nachsichtig belächeln und uns dafür entschuldigen.

Wenn wir unsere Ängste willkommen heißen, um mehr über uns zu erfahren und auch andere Gefühle nicht aus falscher Rücksicht zu unterdrücken.

Sich selbst nah zu sein bedeutet, seine Gefühle wie Wut und Angst zu spüren.

Wenn wir unsere beschränkten Möglichkeiten und Fähigkeiten als fast unerschöpfliche Fülle spüren und uns gern verschenken, ohne daran denken, dem Beschenkten irgendwann einmal eine Gegenrechnung aufzumachen.

Wir sind uns nah, wenn wir uns selbst genügen und uns als ein Glücksfall für uns erleben. Dann übrigens sind wir es auch für unsere Mitmenschen.

Bei sich selbst sein

Schalte deinen Verstand ab, höre auf deine Gefühle und achte auf deine Empfindungen. Nähe ist das Erleben und das Spüren seiner Gefühle und Bedürfnisse, unmittelbares und körperliches Empfinden.

Es ist das Spüren seiner Vitalität. Es ist ganz weit weg von Verstand und Denken. Nähe lässt sich nicht erdenken.

Mit einem gesunden Selbstwertgefühl kann jeder sein Kontrollbedürfnis loslassen. Er wird der Sprunghaftigkeit seiner Gefühle und seinen unerklärlichen Bedürfnissen wie Gedanken begegnen.

Mit mehr Selbstliebe werden wir unser Leben nicht mehr in bestimmte Richtungen steuern wollen, sondern lassen uns eher treiben. Aus Angst vor bösen Überraschungen wird Freude vor den Überraschungen. Was bringt das Leben?

Wir in der westlichen Welt leben durchgetaktet und haben längst verlernt, auf die Signale unseres Körpers zu hören. Der Verstand hat die Herrschaft über uns übernommen. Er verplant uns und ignoriert unsere Bedürfnisse. Wir leben vernünftig. Verplant.

Wir essen nicht, sondern ernähren uns. Wir essen nicht, was wir gerne essen würden, sondern essen, was aus ernährungsphysiologischer Sicht richtig ist. Keiner schmeckt die lebenswichtigen Inhaltsstoffe heraus, sondern er vertraut den gelesenen Informationen.

Der Geist simuliert Erfahrung, kann sie aber nicht ersetzen.

Kein Wunder also, wenn wir immer fetter werden, aber der Körper verhungert.

Gefühle muss man fühlen. Sie lassen sich nicht erdenken.

Auch im übertragenen Sinne. Die Seele verhungert, weil der Verstand als Werkzeug des Alltagsbewältigung keine intime Nähe herstellen kann.

Das kann auch keiner von unserem Verstand erwarten. Das wäre so, als würde man von einem Fisch erwarten auf Bäume zu klettern.

Aber wir erwarten es, weil wir verlernt haben, Gefühle zu fühlen.

Lerne dich selbst kennen

Wenn du deine Glaubenssätze über Frauen und Männer kennenlernen möchtest, dann ergänze die folgenden Sätze so oft dir etwas einfällt:

Frauen/Männer sollen …

Frauen/Männer sind …

Wenn du wissen willst, welche Qualitäten dein Lebensgefährte in eure Partnerschaft mitbringen sollte, dann ergänze auch den nächsten Satz so oft es geht:

Mein Mann/meine Frau sollte …

Ist dir aufgefallen, dass dir Ergänzungen einfallen, die vielleicht dein jetziger Partner gar nicht mitbringt? Erwartest du vielleicht Eigenschaften, die er noch nie gezeigt hat und auf die du seit Jahren hoffst, dass er sie vielleicht noch entwickelt?

Solltet ihr vielleicht mehr miteinander reden?!

‘Reden’ war noch nie die Stärke deines Mannes. Am Anfang fandst du das super, weil du einen guten Zuhörer hattest?!

Oder sollte deine Frau weniger reden? Aber sie wollte sich schon immer mitteilen und am Anfang fandst du das super, weil du einfach nur zuhören konntest? Nur mittlerweile ist es dir zuviel?

Vielleicht hast du zu Beginn eurer Liebe und Partnerschaft gedacht, dein Partner würde deine Kriterien emotionaler Verbundenheit erfüllen. Aber es hat sich als Trugschluss herausgestellt.

Im Streit wedelt man mit den imaginären “Geschäftsbedingungen” vor der Nase seines Partners rum und wirft ihm schäbigen “Vertragsbruch” vor.

Gut genug statt perfekt

Wider dem Perfektionismus

In dem Selbstcoaching-Buch “Gut genug statt perfekt” macht Autor Franz Grieser den Spagat zwischen der positiven Seite des Perfektionismus – Spitzenleistung zu erbringen – und den negativen Aspekten wie Blockaden, Stress, Aufschieben und Ängsten.

Wie kann man das eine erhalten und sich vom anderen befreien?

Die allermeisten Partnerschaften beginnen als Liebesbeziehung mit inniger Nähe und emotionaler Verbindung. Es läuft wie von allein. Easy peasy.

Auf den ersten Blick scheint ein neuer Partner alles mitzubringen, was wir brauchen. Auf den zweiten Blick meinen manche auf die nächste Mogelpackung hereingefallen zu sein.

Verbindung mit sich herstellen

Nimm dich nicht länger zurück. Nimm deine Wünsche und Bedürfnisse wahr. Äußere sie, mute sie deinem Partner zu. Teile sie mit anderen Menschen. Viele von uns haben Angst, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, und sie glauben, Wünsche müssten vom Partner erfüllt werden. Automatisch. Warum sollten geäußerte Wünsche automatisch vom Partner erfüllt werden? Nicht jeder Partner kann bestimmte Wünsche erfüllen. Trotzdem muss man sie zumindest äußern dürfen.

Es ist nicht die Aufgabe deines Partners, deine Wünsche zu befriedigen. Es ist deine.

Byron Katie

Es ist halb so schwierig Bedürfnisse zu äußern, wenn du weißt, dass dein Partner sie nicht erfüllen muss. Und er nicht denkt, er müsste sofort eine Lösung parat haben.

Wünsche wollen erfüllt, ja, und Bedürfnisse wollen befriedigt werden, ja. Aber es ist nicht die Aufgabe des Partners, sie zu erfüllen, sondern es ist deine Aufgabe.

Wenn du der Meinung bist, dein Partner sollte deine Bedürfnisse erfüllen – weil du daran erkennst, wie sehr er dich liebt –, dann machst du dich abhängig von einem Menschen, der möglicherweise diese Bedürfnisse gar nicht erfüllen kann. Oder will.

Abhängigkeit hat nichts mit Liebe zu tun. Im Gegenteil. Und äußerliche Abhängigkeit schafft emotionale Distanz statt Nähe.

Gratis MINI-KURS “Emotionale Nähe aufbauen”

Sich mit dem Partner verbunden fühlen. Emotionale Nähe spüren und sich erwünscht fühlen.

✔️ KOSTENLOS anmelden

✔️ SOFORT loslegen. 5 Minuten täglich.

✔️ 3 LEKTIONEN an 3 Tagen

Kümmere dich selbst um deine Bedürfnisse

Wenn du die emotionale Verbindung zu deinem Lebensgefährten erneuern willst, dann teile deine Bedürfnisse, deine Sehnsüchte und deine heimlichen Leidenschaften bedingungslos mit.

Erwarte nicht von deinem Partner, dass er sich darum kümmert. Manche warten ein Leben lang. Vergeblich.

Und wenn es dir gelingt, dich frei und ohne Absicht zu äußern, bist du auch frei genug dich selbst um deine Bedürfnisse kümmern.

Befriedige deine Bedürfnisse selbst, bleib bei dir und vergleiche dich nicht länger mit anderen, genieße dein Leben, genieße dich selbst – und bring dich als glücklichen Menschen in die Beziehung ein. Dann kannst du auch eine glückliche Beziehung leben.